Wie viel Geld kann man auf sein Konto einzahlen?

Wir verraten dir, wie viel Geld du auf dein Konto einzahlen kannst und ab welcher Summe ein Nachweis erforderlich ist.

Wie viel Geld darf man einzahlen?

Ein Maximalsumme für Einzahlungen auf das eigene Konto gibt es nicht. Die Banken entscheiden selbst, wie viel Bargeld ihre Kunden pro Tag, Monat und Jahr maximal einzahlen können. Manche Banken setzen hier ein Limit, andere verzichten darauf. Aus diesem Grund solltest du direkt bei deiner Bank nachfragen, wie hoch die Maximalbeträge für Einzahlungen am Schalter und den Automaten sind."

Wie viel Geld kann man ohne Nachweis einzahlen?

Bei Bargeldeinzahlungen von mehr als 10.000 € sind die Banken gesetzlich dazu verpflichtet, einen Nachweis über die Herkunft des Geldes einzufordern. So will man Geldwäsche vorbeugen. Das heißt aber nicht, dass man Beträge unter 10.000 € immer ohne Nachweis einzahlen kann. Sollte eine niedrigere Bargeldeinzahlung verdächtig wirken, kann die Bank auch in diesem Fall einen Herkunftsnachweis einfordern. Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn regelmäßig Summen von knapp unter 10.000 € auf das Konto eingehen.

Welche Nachweise werden akzeptiert?

Laut der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) können zum Beispiel die folgenden Belege als Herkunftsnachweis für Bargeldeinzahlungen verwendet werden:

  • Aktueller Kontoauszug einer anderen Bank.
  • Aktueller Kontoauszug eines Dritten, vom dem das Bargeld stammt. Zum Beispiel Familienmitglieder oder Bekannte.
  • Quittung über Barauszahlung einer anderen Bank.
  • Vorlage eines Sparbuches, aus dem die Summe entnommen wurde.
  • Rechnungen über Verkäufe (z.B. Auto- oder Goldverkauf).
  • Schenkungsverträge.

Kann ich mein Erspartes noch einzahlen?

Wer sich mehr als 10.000 € angespart hat und nun überlegt, was er mit dem Geld machen soll, braucht sich keine Sorgen wegen der Einzahlung bei der Bank zu machen. Nach Angaben der BaFin ist nicht abschließend festgelegt, welche Belege für die Herkunft des Geldes erbracht werden müssen. Denn die Banken kennen ihre Kunden am besten und können aufgrund der Geschäftsbeziehung selbst entscheiden, welche Belege von welchem Kunden sie akzeptieren. Hier kann bei einem langjährigen, vertrauensvollen Verhältnis zur Bank auch eine Eigenerklärung des Kunden reichen.